Samstag, 17.08.24 Ein Auto mit 4 Teilnehmern und 3 Teamern rollt um ca. 4:30 Uhr vom Parkplatz des Felix-Bowling-Centers Richtung Schobergruppe. Während die einen ihren Schlafmangel ausgleichen, hören die anderen lieber Musik. Als wir dann kurz vor dem Ziel noch die letzte Teilnehmerin aufsammeln, kann unsere Hüttentour richtig losgehen! Zwei schnell vergehende Stunden Aufstieg zur Hochschoberhütte und schon wurden wir von Harry, dem Hüttenwirt, der Jona schon kannte, freundlich begrüßt: „Wie? Ihr seid schon da?! Ihr kommt doch erst am Dienstag!? :D“ Am Abend gab es dann die ersten Runden Skat, die aber nicht die letzten bleiben sollten.
Sonntag, 18.08.24 Der Blick aus dem Fenster zeigte uns – Wetter solala… Naja, macht nichts. Der Kakao war dafür umso besser. Wir machten uns also auf den Weg. Wir liefen zum Hohen Prijakt, von dem wir leider nur Nebel sehen konnten. Da wir schon früh losgelaufen waren, kamen wir gegen 13Uhr wieder an der Hütte an. Wir vertrieben uns wirklich den ganzen Nachmittag UND Abend mit Skat spielen…
Montag, 19.08.24 An diesem Tag sollte es weiter zur Elberfelderhütte gehen. Allerdings erhielten wir beim Frühstück die Nachricht, dass unsere Teamerin Annika aufgrund gesundheitlicher Probleme absteigen musste ☹ Über Leibnitztörl und Gößnitzscharte liefen wir zur Elberfelderhütte und legten unterwegs noch einen Stopp bei einem See ein, der für ein Stein-Weitwurf-Contest genutzt wurde. Am Abend gab es dann leckere Spinatknödel und wie an jedem Tag Skat.
Dienstag, 20.08.24 Es ging weiter zur Adolf-Nossberger-Hütte. Nach einem krassen Frühstückbuffet ging es dann erstmal lange hoch. Die letzten 100hm waren dann sehr steil und mit einem Drahtseil versichert. Danach ging es mit einer Mittagspause weiter Richtung Hütte. Angekommen begutachteten wir unser Lager, das uns ein bisschen wie in einer Besenkammer fühlen ließ. Abends gabs Käsespätze (sogar Nachschlag) und Tabu.
Mittwoch, 21.08.24 Über Steinplatten ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Keeskopf, denn wir hatten vor diesen 3000er, welcher praktisch auf dem Weg lag, noch mitzunehmen. Der Weg war spannend und mit ein paar Kletterpassagen versehen. Allerdings stiegen wir relativ bald wieder ab, denn es ging weiter mit einer Mittagspause am See und über die Kreuzseescharte. Von dieser Scharte aus konnte man schon die Wangenitzseehütte und die beiden dazugehörigen Seen sehen. Als wir ankamen, richteten wir uns im Winterraum, wo wir schliefen, ein.
Donnerstag, 22.08.24 Für diesen Tag hatten wir geplant auf das Petzeck, der höchste Berg der Schobergruppe, zu gehen. Trotz, dass wir durch Nebel liefen, hatten wir alle Hoffnung vom Gipfel etwas Aussicht zu haben, da das Wetter endlich besser werden sollte. Es klarte dann letztendlich etwas auf, dennoch war die Sicht eingeschränkt. Nach dem Abstieg entscheiden wir uns dazu, noch baden zu gehen, da es direkt neben der Hütte zwei große Bergseen gab. Es war zwar kalt, aber sehr erfrischend. Und damit sollte unser Tag noch nicht zu Ende sein: Nach dem Abendessen machten wir noch einen kurzen Klettersteig, der um den See ging, während die Sonne (die man inzwischen sah) unterging.
Freitag, 23.08.24 Heute ging es wieder zurück zur Hochschoberhütte. Wir liefen über die Lienzer Hütte zur Mirnitzscharte. Auf dem Weg sahen wir zwei Schafe, die nur knapp einem Steinschlag entkamen. Oben auf der Scharte machten wir eine Mittagpause mit Schafen, die auf unser Essen aus waren. Nach einem weiteren Abstieg kamen wir bei der Hütte an.
Samstag, 24.08.24 An diesem Tag ging es auf den Namensgeber der Hütte, den Hochschober. Der Aufstieg war schön, das Wetter gut. Oben machten wir Mittagspause und dachten uns ein lustiges Gedicht für das Gipfelbuch aus. Es war tatsächlich der erste Gipfel mit guter Aussicht, die wir sehr genossen. Auf dem Abstieg über das Leibnitztörl, wurde noch ein Schneefeld zur Piste umfunktioniert und wir machten einen letzten Zwischenstopp an einem See. Abends wurde uns allen plötzlich bewusst, dass dies der letzte Abend war :(
Sonntag, 25.08.24 Wir waren alle traurig, dass wir wieder zurückfahren mussten. Der Abstieg war schnell gemacht und wir begannen Musik zu hören. Nach einer langen Fahrt erreichten wir Ludwigshafen, wo unsere Eltern schon warteten. Es war eine Tour voller schöner Momente! Vielen Dank an die Teamer :D
Von Josephine Mathis
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