© DAV LU - Wolfgang Lang

E-(Street)-Bike-Touren

in der Metropolregion - RT00

30.04.2026

Mit den E-(Street)Bike-Touren hat der DAV Ludwigshafen in diesem Jahr Neuland betreten. Nachdem bislang ausschließlich Mountainbike-Touren mit reiner Muskelkraft angeboten wurden, ergänzen nun auch Touren mit dem E-Bike das Programm. Die Premiere kam gut an, und unsere Tour zeigte eindrucksvoll, wie abwechslungsreich die Metropolregion direkt vor der Haustür sein kann.

Bei bestem Sommerwetter starteten wir zu viert am Hauptbahnhof Ludwigshafen. Über die Konrad-Adenauer-Brücke ging es zunächst nach Mannheim und von dort auf überwiegend schattigen Wegen am Neckar entlang, sodass die sommerlichen Temperaturen gut auszuhalten waren. Highlights auf dem Hinweg waren u.a. das malerische Ladenburg, wo wir am Landungssteg eine kurze Frühstückspause eingelegt haben sowie Heidelberg mit dem Ausblick auf das Schloss

und durch die belebte Altstadt. Heidelberg hinterließ bei Elke offenbar so einen bleibenden Eindruck, dass sie spontan ein paar Zeilen dichtete und direkt vorsang:  

„Ich hab mein Rad in Heidelberg verloren,  
an einem heißem Sommertag. 
Oh wie schmerzten mir die Abduktoren.  
Drum blieb ich hier am weißen Neckarstrand...“ 
(Wer mitsummen möchte: Bitte die Melodie von „Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren“ nehmen).

Der Rückweg führte über Schwetzingen direkt vorbei am Schlosspark zur Kollerfähre.

Am Rhein entlang ging es durch Rheinau, am Kraftwerk Mannheim vorbei und durch den kühlen Mannheimer Stadtpark nach Mannheim und Ludwigshafen zurück.

Am Ende standen rund 70 abwechslungsreiche Kilometer auf dem Tacho, geprägt von ruhigen Uferwegen, historischen Städten, vielen schönen Ausblicken, aber auch viel Natur. Ein besonderes Lob gilt unserem Tourenführer Wolfgang, der die Strecke hervorragend geplant und geführt hat. Insgesamt stellt die Tour einen rundum gelungenen Auftakt der neuen E-(Street)Bike-Reihe dar, und wir hoffen, dass das Angebot künftig einen festen Platz im Programm des DAV Ludwigshafen finden wird.

Text: Ute Schäffer-Külz