© DAV LU - Annika Lepper

Klettern im Frankenjura

JDAV 07

29.04.2026

Am Donnerstag dem 29.4. sind wir als Gruppe gemeinsam Richtung Osten in das wunderschöne Frankenjura gefahren. Durch ein paar Bewegungspausen wurde die Fahrt sehr kurzweilig. Und wir kamen sogar noch im Hellen an. So konnten wir noch die Zeit auf dem Spielplatz vor Ort vertreiben, während der andere Teil der Gruppe uns an der Rezeption angemeldet hat.

Abends haben wir zusammen auf dem Campingplatz in Betzenstein die Zelte aufgebaut und lecker gekocht. Es gab Nudeln mit Pesto - erstmal ganz Basic für den ersten Abend - aber trotzdem nicht zu toppen, denn das ist und bleibt das praktischste und leckerste Campingessen.

Am nächsten Morgen haben wir zügig alles zusammengepackt und sind auf zur Stierberger Gemsenwand gefahren oder besser gesagt gelaufen, da der Weg bis dahin ganze 500 Meter war.

Dort angekommen haben wir uns direkt die besten Routen ausgesucht und sind losgeklettert! So gegen 11 Uhr wurde der Fels dann langsam voller, aber nichts, was uns aufhalten konnte. Wir kletterten in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden bis zum späten Nachmittag und hatten dabei richtig viel Spaß.

Abends ging es dann wieder zurück zum Campingplatz. Dort fingen wir auch wieder direkt an zu kochen. Diesmal den altbekannten Reis mit Scheiß und sogar Nachtisch, der eine süße Alternative zum altbekannten Reis mit Scheiß war: Grießbrei mit Rhabarberkompott.

Am nächsten Morgen ging der ganze Zyklus wieder von vorne los - frühstücken, packen, laufen und dann KLETTERN!!!! (Dieses Mal an der Betzensteiner Sportkletterwand). Nachdem sowohl die Topos als auch der Fels studiert waren, hieß es: ran an die Griffe.

Schnell die Routen blockieren, bevor wir wieder Besuch bekommen (eigentlich sind wir sehr kollegial, versprochen!), denn gegen Mittag füllte sich das Gebiet, und es wurde wieder sehr voll, unter anderem auch mit Bekannten vom vorherigen Tag.

Abends gab es dann noch einen kleinen Abstecher zum Rewe im nächsten Kaff, damit der Nachtisch bloß nicht leer geht. Doch vor dem Nachtisch gab es noch eine Vorspeise, nämlich Curry-Couscous. Die Zeit während des Kochens verbrachten wir mit sämtlichen Partner-Akrobatik-Übungen. Bei dem einen sah es schon fast professionell aus, bei dem anderen wohl eher nach Kopfschmerzen oder Genickbruch.

Am letzten Tag hieß es dann alles zusammenpacken und wieder in den Kofferraum quetschen, was erstaunlich gut klappte. Dadurch kamen wir zur gewohnten Zeit los.  

Eine letzte Kletterrunde an den Leienfelsen durfte natürlich nicht fehlen und nach einer tollen Abschlussrunde ging es dann leider wieder Richtung Heimat. Die Kletterei war unfassbar großartig, auch mit müden Armen. Im Auto hieß es dann erstmal ausruhen und lernen und das schöne Wochenende in der Sonne nochmal Revue passieren lassen.

Text: Annika Lepper