© DAV LU - Isabella Adams

Schwäbischer Albsteig

(HW1) Teil 3 - MW03

16.09.2026

Bei herrlichem Wanderwetter starteten wir nach der Anreise mit Bahn und Bus auf der Albhochfläche bei Eningen am Gestütshof St. Johann die erste Etappe nach Bad Urach.

Über den Aussichtsturm Hohe Warte geht es dann am ehemaligen Rutschenhof und Rutschenfelsen mit Blick auf Bad Urach

vorbei zum Abstieg am Wasserfall, leider nur mit wenig Wasser. Dafür genossen wir eine Erfrischung beim Wassertreten in der Kneipp-Anlage.

Am nächsten Tag führte uns der Aufstieg aus Bad Urach zunächst an den Höllenlöchern vorbei. Hier spalten sich ganze Felswände vom Trauf ab. Weiter geht es im großen Bogen „immer an der Kant‘ lang“. Durch die Hülbener Brille

gibt es den ersten Blick zum Hohenneuffen. Und immer wieder:

Ausblicke vom Trauf, bis wir unsere Unterkunft in Beuren erreichen.

Für den nächsten Tag war Regen ab dem Mittag angesagt. Wir beeilten uns daher, über die Beurener Höhe und durch Unterlenningen zur Mittagsrast auf dem Engelhof zu kommen, wo es pünktlich

anfing zu regnen. Bei der nächsten Pause ließen wir den Regen vor der Hütte

mit Blick zur Burg Reussenstein. Da „der Teck“ geschlossen war, war unsere nächste Übernachtung in Wiesensteig.

Am nächsten Morgen lockt wieder schönes Wetter zum Aufstieg über den Kreuzweg.

Wir bekommen jetzt auf dem Weg nach Bad Boll Ausblick zu den „Drei-Kaiserbergen“:

Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.

Zum Start am letzten Tag heizt die Sonne nochmal richtig hoch. Aber wir gehen, wie schon die Tage zuvor, nach scharfem Anstieg weitgehend auf schattigen, sehr angenehm zu laufenden, ebenen Naturwegen zu immer wieder fantastischen Aussichten

bis zu unserem Abstieg nach Schlat zur Bus-Haltestelle.

Die Bilanz der Wanderung: 84km, 2200 Hm in 25h reiner Gehzeit. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr. 

Text: Stefan Adams